Bali Tollak


geboren 1948 in Augsburg, Autodidaktin, lebt und arbeitet im oberbayerischen Schwabbruck bei Schongau.

Sie hat die traditionelle Disziplin der Malerei und Skulptur zu biederen Anachronismen erklärt und sich der Aktionskunst, der inszenierten Installation, den raumgreifenden und -gestaltenden Naturbildern verschrieben. Befreit hat sie sich auch vom Dogma des modernen Kunstbetriebes, der mehr dem Skandal als den formalen und technischen Qualitäten huldigt.

Ihr Werk umfasst Malerei, Objekte, Rauminstallationen und Aktionskunst.

Von 1991 bis 2001 bereiste sie mit ihrem Lebenspartner, dem Fotografen Wolfgang Dennig, die neuen Bundesländer mit dem „deutsch-deutschen Sofa”. In über 170 Fotoeinstellungen ist diese Aktion das erste umfassende gemeinsame Werk neben den Kunstaktionen „Lichtwege” (seit 1999) und „Seelenbretter®” (seit 2001).

Begleitend zu den Seelenbretter®-Ausstellungen betreut die Künstlerin seit Herbst 2005 Workshops mit Konfirmanden und Schulklassen und übernahm Anfang 2006 die Schirmherrschaft über das Schulprojekt „Schüler entwerfen eigene Seelenbretter®” am Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Herzberg/Elster.


Zum Seitenanfang


Bali Tollak
Die Künstlerin mit ihren Farbfahnen.
Im ehemaligen Atelier
Im ehemaligen Atelier der Künstlerin.


Zum Seitenanfang


Einzelausstellungen (*) und Beteiligungen im In- und Ausland (Auswahl):

1985 Freiburg, Galerie Ruckmich
1988 Antwerpen/Belgien, Galerie Inexistent *
  Stuttgart, Galerie Erdmannsdörfer
1989 Bad Säckingen, Schlosspark Pavillion *
1990 Berlin, Galerie Terzo
1991 Weimar, Galerie im Cranachhaus
  Chemnitz, Kunstladen Laterne *
  Bad Säckingen, Villa Berberich
1992 Kreuzlingen/Schweiz, Galerie Lüthi & Lüthi
1993 Westerland auf Sylt, Galerie Alte Post
  München, Kunstwerk Moosach
  Frankfurt/Main, Paulskirche
1994 Köln, Galerie im Belgischen Viertel *
1996 Visby/Schweden, GotlandsKonstMuseum
  Kiel, Kommunales Kino Pumpe
  Istanbul/Türkei, AKBank Sanat Galerisi Kadiköy
1997 Tübingen, deutsch-amerikanisches Institut *
1998 Waiblingen, Remspark *
1999 Freudenstadt, Galerie im Kreishaus
2000 Dömitz, Festung Museum *
  Prag/Tschechien, Palais Lobkowicz *
  Stuttgart, Rathausgalerie *
  Dargun, Schloss- und Klosteranlage *
  Berlin, Info Box *
2001 Jena, Goethe Galerie *
  Berlin, Museum am Checkpoint Charlie
  Mödlareuth, Deutsch-deutsches Museum *
  Hoyerswerda, Kulturfabrik *
  Seoul/Korea, Hangaram Gallery
2002 Berlin, Kulturhaus Pankow *
  Seoul/Korea, Gallery Sun & Moon *
  Moritzburg, Käthe Kollwitz Gedenkstätte *
2003 Montreal/Kanada, Galerie Gora
  Vancouver/Kanada, Sub Art Gallery
  Hildrizhausen, Alter Friedhof und evangelische Kirche *
2004 Ottobeuren, Benediktinerabtei *
  Berlin, Friedhofskulturelles Zentrum (FEG) *
  Dresden, Evangelisch-lutherische Schlosskirche *
  Bremen, Evangelische Friedenskirche *
2005 Hagen, Offene Lutherkirche *
  Marienborn, Gedenkstätte „Deutsche Teilung” *
  Zittau, Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz” *
  Tangermünde, Salzkirche *
  Lutherstadt Wittenberg, Stadtkirche St. Marien *
  Berlin, Kapelle der Versöhnung *
2006 Nossen, Kloster Altzella *
  Erfurt, Michaeliskirche *
  Weinheim/Bergstraße, Evangelische Stadtkirche *
  Iserlohn, Reformierte Kirche *
  Aschaffenburg, Altstadtfriedhof
  Mannheim, Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara *
2007 Magdeburg, Dom Sankt Mauritius und Sankt Katharina *
  Kloster Lorch *
  Wien/Österreich, Künstlerhaus
  Paderborn, Bartholomäuskapelle *
  Münster in Westfalen, Dominikanerkirche *
  Saarbrücken, Johanneskirche *
2008 Kloster Benediktbeuern *
  Hamburg Leuchtfeuer Lotsenhaus *
  Apostelkirche Kaiserslautern *
  Kreuzkirche Hirschegg im Kleinwalsertal / Österreich *
  Hauptfriedhof Frankfurt/Main
  Franziskanerkirche Ingolstadt *
2009 Hartberg/Österreich, Stadtmuseum
  Berlin, Friedhof Stralau *
  Lübeck, Friedhof St. Lorenz *
  Dormagen, Basilika Kloster Knechtsteden
  Nürnberg, Kirche St. Sebald *
  Frankfurt/Main, Haus am Dom *


Zum Seitenanfang